Ergebnisse

von Daniel Greenberg

Seit fast 30 Jahren frage ich mich, als welche Art von Menschen sich die Absolventen der Sudbury Valley School (SVS) herausstellen würden. Genauer gesagt: Ich fragte mich, was für Menschen sie meiner Meinung nach sein sollten – ein sehr persönliches Urteil, gewiß; aber jeder an Bildung Interessierte setzt das bei seinen Erwägungen an oberste Stelle. Anders ausgedrückt: Die Frage hat mit „Ergebnissen“ zu tun, einem derzeit sehr verbreiteten Wort: Welche Ergebnisse suchen wir, welche erwarten wir, wollen wir und bekommen wir in unseren Schulen im allgemeinen und in der SVS im besonderen?

Jedes Frühjahr, wenn die Zeit der Thesen-Verteidigung (Abschlußprüfung) näherrückt, nimmt diese Frage erneut Dringlichkeit in meinen Kopf an. Ich sehe, wie sich jede Generation junger Menschen mit der Entscheidung abmüht, ob sie die Schulabschluß-Prozedur dieses Jahr durchlaufen sollte oder nicht, ich sehe, wie sie versuchen herauszufinden, was das alles bedeutet, und wie sie sich den Abschluß erarbeiten und schließlich ihren Weg in die Welt finden. Jedes Frühjahr, wenn alle ehemaligen Schüler unsere Alumni News erhalten, denke ich daran zurück, was für ein Leben sie nach ihren Jahren an der SVS hatten, und daran, welche Art von Erwachsenen sie geworden sind. Und ich frage mich immer und immer wieder: „Leistet die Sudbury Valley School als Bildungseinrichtung gute Arbeit darin, junge Menschen darauf vorzubereiten, hinaus in die Welt zu gehen und ein erfolgreiches Leben zu führen?“ Dieser Aufsatz ist ein Versuch, eine Antwort auf diese Frage zu geben. Grundlage sind dabei meine sehr subjektiven und persönlichen Beobachtungen und Gedanken, die ich in den letzten drei Jahrzehnten angesammelt, verfeinert und überarbeitet habe.

Laß mich mit einer sehr weitgefaßten, qualitativen Aussage beginnen, die den Hintergrund für alles folgende schafft: Mit jedem Jahr, das vergeht, ist mir mit größerer Deutlichkeit klargeworden, daß, im großen und ganzen, die Absolventen der SVS angenehme Menschen sind, die gut gerüstet sind, das Leben auf das intensivste zu erfahren und mit seinen Ungewißheiten zurechtzukommen. Das ist es, kurz gefaßt. Ich werde versuchen zu erklären, was ich mit dieser Aussage meine. Dazu verwende ich eine Reihe von Attributen, die meiner Ansicht nach die bei unseren früheren Schülern vorherrschenden Eigenschaften beschreiben. Diese Attribute sind eng miteinander verknüpft und sind grundsätzlich nicht von einander zu trennen. Sie vereinigen sich zu einem zusammenhängenden Ganzen und werden hier nur wegen der Grenzen, die mir die Sprache aufzwingt, einzeln aufgeführt. Die Reihenfolge, in der ich diese Attribute vorstelle, hat keinerlei Bedeutung; sie stehen in keiner Rangfolge, ihre Reihenfolge ist völlig zufällig.

Hier also einige der hervorstechenden Eigenschaften von Sudbury-Valley-Absolventen, die sich mir eingeprägt haben:

Sie sind nette Leute. Lange habe ich mich gewundert, wie es kommt, daß ich praktisch alle unserer Absolventen mochte, und so viele von ihnen sogar sehr. Es liegt wohl daran, daß sie anständige Menschen sind. Sie sind nicht gemein, rachsüchtig, heuchlerisch, unehrlich, gewalttätig, reizbar, schlecht gelaunt, arrogant, intolerant oder respektlos. Sie sind offen, freundlich, vorsichtig vertrauensvoll, relativ unbeschwert und rechtschaffen. Sie sind die Art von Menschen, mit denen man gern abhängt, sich unterhält, arbeitet und Zeit verbringt.

Sie sind gute Freunde. Sie verstehen die Kunst der Freundschaft, mit Gleichaltrigen und mit Leuten jeden Alters. Sie geben und nehmen gleichermaßen. Sie sind meistens recht großzügig, selten geizig oder habgierig. Sie sind außerordentlich loyal, gehen mit einem durch dick und dünn. (Es versetzt mich immer noch in Staunen, wie Freundschaften, die während der gemeinsamen Jahre als Schüler geschlossenen wurde, den Test der Zeit überstehen, trotz der vielen dazwischen liegenden Jahre und der oftmals riesigen Entfernungen, die zwischen den jeweiligen Leuten liegen.) Sie unterstützen einander in Zeiten der Sorge, feiern in Zeiten der Freude. Sie sind Freunde in ihren Herzen, teilen tiefe Gefühle gegenseitiger Empathie und Verständnisses.

Sie wissen, wie man mit anderen auskommt. Sudbury-Valley-Absolventen ist bewußt, daß Menschen soziale Wesen sind und daß ein wichtiger Bestandteil des Lebens die Fähigkeit ist, sich in die soziale Umgebung einzufügen, in der man sich befindet. Sie haben gelernt, wie man die unterschwelligen, nicht geschriebenen, unverkündeten Regeln herausfindet, nach denen jede Gruppe funktioniert; wie man einen Weg findet, sich an diese Regeln anzupassen, ohne die eigene persönliche Integrität aufs Spiel zu setzen; und wie man seinen persönlichen Zielen innerhalb des Rahmens des Gesamtstils der Gruppe nachgeht. Sie sind ziemlich gut darin, zu bekommen, was sie wollen, vor allem weil sie wissen, wie sie ihre Bedürfnisse so anpassen, daß diese für die sie umgebende Gesellschaft akzeptabel sind.

Sie lieben das Leben. Sie wollen unbedingt alles erleben, hinausgehen und die Welt erobern, reisen, neue Horizonte entdecken, abenteuerlustig sein. Sie leben nicht in einem Nebel der Angst. Sie wollen leben, und sie finden Geschmack an der Vielschichtigkeit des wirklichen Lebens. Sie können fröhlich, glücklich, unglücklich und niedergeschlagen sein; sie können enthusiastisch, frustriert, enttäuscht, erfreut, begeistert und deprimiert sein. Sie haben keine Angst vor intensiven Gefühlen, und sie genießen – und erleiden auch gleichermaßen – die Folgen solcher Intensität.

Sie kennen sich selbst gut. Viele von uns werden es manchmal etwas überdrüssig, SVS-Absolventen sagen zu hören: „Ich habe herausgefunden, wer ich bin.“ Aber Tatsache ist, daß die meisten von ihnen das tatsächlich haben; und die meisten von ihnen haben einen Grad an Selbstkenntnis, der wirklich beeindruckend ist, vor allem bei so jungen Leuten. SVS-Absolventen sind keine Mitläufer. Sie haben sich mit ihren Stärken und ihren Schwächen auseinandergesetzt; sind schon weiter als andere darin herauszufinden, wie sie ihr Leben führen wollen; und haben sich ein Grundsystem von Werten zugelegt, das bei jedem von ihnen ganz individuell ist, obwohl es gleichzeitig irgendwie zu den Werten der Kultur paßt. Sie verstehen es durch und durch, unversehrt zu bleiben trotz der vielen Zwänge, denen die übrige Welt sie jeden Tag aussetzt.

Sie haben Selbstvertrauen. Die meisten Absolventen haben das Gefühl, daß sie über die innere Stärke und die Fähigkeit verfügen zu bewältigen, was auch immer das Leben ihnen beschert; und in jeder Phase ihres Lebens zu tun, was auch immer nötig ist, um die eigenen Ziele zu erreichen. Es ist wichtig, Selbstvertrauen von Tollkühnheit zu unterscheiden. Ein Mensch mit Selbstvertrauen hat so eine innere Stimme, die ihn durch die Höhen und Tiefen des Schicksals leitet und eine beständige Absicherung bietet, daß man es irgendwie schaffen wird, sich seinen Weg aus schwierigen Situationen hinauszubahnen. Jemand tollkühnes denkt, daß er bereits im Besitz aller nötigen Werkzeuge ist, um mit allem fertigzuwerden, was da kommen mag. Der Unterschied ist erheblich: Der still selbstvertrauende weiß, daß ihm stets zahlreiche Werkzeuge fehlen, er weiß aber auch, daß er sich diese Werkzeuge mit Hartnäckigkeit und Geduld aneignen kann.

Sie sind anpassungsfähig. SVS-Absolventen fürchten sich nicht vor Instabilität und Wandel. Sie wissen, daß in der sie umgebenden Welt eine schnelle Transformation vor sich geht, und sie nehmen das als gegeben hin; es lähmt sie nicht und bringt sie auch nicht dazu, nach einer Stabilität und Dauerhaftigkeit zu schreien, die es nie mehr geben wird (wenn es sie überhaupt jemals gegeben hat). Sie denken nicht in Kategorien stabiler lebenslanger Situationen. Sie gehen davon aus, zu verschiedenen Zeitpunkten in ihrem Leben verschiedene Dinge zu tun, und gewöhnlich begrüßen sie die permanente Herausforderung, die dieser Umstand bedeutet.

Sie wissen, was Leidenschaft ist. Die meisten SVS-Absolventen haben das Gefühl erlebt, von einem ausgeprägten Interesse an jemandem oder etwas überwältigt zu sein; jeder von ihnen hat das bei jemand anderes in seiner unmittelbaren Umgebung gesehen, auch wenn es ihm selbst erst noch bevorsteht. Letzten Endes wird praktisch jeder von ihnen von einer oder mehreren Leidenschaften erfaßt. Diese besondere Begeisterung, die nur jemand kennengelernt hat, der einer Leidenschaft erlegen ist, ist für unsere Schüler ziemlich alltäglich. In früheren Zeiten hätte man es als ein Geschenk der Götter betrachtet.

Sie sind aufgeweckt. Eines der Charakteristika von SVS’lern, das neuen Schüler am häufigsten auffällt, ist ihre Aufgewecktheit, ihre natürliche Intelligenz. Aufgeweckt zu sein – mit anderen Worten: vor Intelligenz zu sprühen – ist eine Eigenschaft, mit der alle gesunden kleinen Kinder von Geburt an ausgestattet sind. Manche behalten sie ihr ganzes Leben lang, wie auch immer sie erzogen werden; andere verlieren sie, als Folge einer der vielen repressiven Erfahrungen, die sie zwingt zuzumachen. Die meisten SVS-Absolventen haben zu dem Zeitpunkt, an dem sie bereit sind, die Schule zu verlassen, Besitz und Gebrauch ihrer angeborenen Klugheit wiedererlangt und sind in der Lage, sich gegenüber der Welt dauerhaft auf sehr intelligente Weise zu verhalten.

Sie sind einfallsreich. SVS-Absolventen passen nur selten in eine vorbestimmte gesellschaftliche Kategorie oder kulturelle Schublade. Sie sind im allgemeinen sehr kreativ und unabhängig in ihrem Denken und haben wenig Respekt vor Autoritäten an sich. Sie fühlen sich wohl, wenn sie neue und unerprobte Wege zu erkunden und sogar wenn sie Risiken bei der Verfolgung ungewöhnlicher Zugänge eingehen.

Sie sind empowered. Autorität akzeptieren sie in sozialen Situationen ebensowenig bedingungslos. Sie sind sich ihrer Rechte, ihrer Stärken und ihrer Fähigkeit, für das zu stehen, wovon sie überzeugt sind, ungemein bewußt. Sie tun dies, selbst wenn sie dafür Nachteile in Kauf nehmen müssen, selbst wenn sie auf Widerstand, Aggressivität oder beleidigendes Verhalten treffen. Sie setzen sich für sich selbst und für andere ein.

Sie sind ethisch. Natürlich meine ich nicht, daß sie immer gut sind, immer alles richtig und nie etwas falsch machen. Ich meine, daß sie – jeder von ihnen – ein hochentwickeltes moralisches Gespür haben, selbst jene, die nicht immer in Übereinstimmung damit handeln. Man kann in jeder Diskussion stets an das Gefühl eines SVS-Absolventen für richtig und falsch appellieren und weiß, daß man gehört wird, wenn auch nicht immer Zustimmung findet.

Sie sind tolerant. Sudbury-Valley-Absolventen haben tiefen Respekt vor anderen Menschen und akzeptieren all die Verschiedenheiten, die uns von einander unterscheiden. Sie bilden sich keine Vorurteile über andere anhand ihrer Hautfarbe, Religion, politischen Ansichten, sozialen Stellung, ihrer Kleidung, ihrer Frisur, ihrer Sprache, ihres Alters oder ihres Auftretens.

Sie haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Sie sind sehr empfindlich gegenüber gesellschaftlichen Mißständen und gegenüber Unrecht, das anderen zugefügt wird. Sie verstehen tief in ihrem Innern, daß eine stabile und lebenswerte Gesellschaftsordnung durch ein System der Justiz entsteht, das jeden fair behandelt, für jeden zugänglich ist und Wiedergutmachung und Berufungsmöglichkeiten vorsieht.

Sie sind äußerst neugierig. Sie bekommen genau mit, was um sie herum geschieht, und erkunden unaufhörlich alle Ecken und Winkel ihrer Umgebung, in physischer, sozialer und intellektueller Hinsicht. Ihre Gespräche streifen eine beinahe unvorstellbar große Vielzahl von Themen, das reicht von den geheimnisvollsten philosophischen Fragen bis zu den nüchternsten Aspekten des täglichen Daseins.

Sie lernen lebenslang. SVS-Absolventen lieben es, um seiner selbst Willen zu lernen – und zwar um so mehr, je länger sie an Sudbury Valley gewesen sind. Sie mögen es zu lesen, Dinge genau zu untersuchen, jede menschliche oder andere verfügbare Ressource zu nutzen, um sich mit neuen Gebieten, die ihr Interesse auf sich ziehen, vertrautzumachen und sie zu meistern.

Sie können sich klar ausdrücken. Sie sind hervorragende Gesprächspartner; sie wissen, wie man redet, wie man eine Idee rüberbringt. Sie sind auch ausgezeichnete Zuhörer, und sie verstehen, daß alle Beteiligten sowohl zuhören als auch reden müssen, wenn man ein Gespräch möchte, von dem alle Beteiligten etwas haben.

Sie sind politisch scharfsinnig. SVS-Absolventen verstehen, wie man das bestehende politische System nutzt, um seine eigenen Ziele voranzubringen. Sie wissen, wie man seine Ideen präsentiert, wie man politische Anliegen vorbringt, wie man debattiert, wie man unter seinen Freunden und Bekannten Unterstützung für die eigenen Positionen findet. Sie wissen, wie man politische Positionen formuliert, und wie man zurück ans Reißbrett geht und sie, wenn nötig, auf akzeptablere Weise umformuliert.

Sie sind körperlich fit. Die meisten von ihnen sind mit ihrem Körper zufrieden und freuen sich, wenn sie körperlich aktiv sind. Sie sind gerne in Freien, haben Spaß am Klettern, Rennen, Spazieren und Spielen; viele tanzen gern, laufen gern Ski oder Schlittschuh, fahren Skateboard oder Fahrrad, und fordern allgemein ihren Körper gern heraus. Sie sind sich des Unterschieds zwischen gutem Essen und Junk Food bewußt, zwischen gesunden Gewohnheiten und schädlichen – sie sind sich dessen bewußt, selbst wenn sie nicht so leben; und Bewußtsein ist schließlich der notwendige erste Schritt in Richtung Anwendung.

Ich habe wahrscheinlich einige Eigenschaften vergessen, derer ich mir mal bewußt war, und es gibt zweifellos weitere, die anderen Leuten aufgefallen, mir aber entgangen sind. Aber im großen und ganzen ergeben die oben genannten zusammengenommen ein faires Bild des Charakters des typischen SVS-Absolventen (bzw. früheren Schülers, der einige Zeit an der Schule verbracht hat und sie aus welchem Grund auch immer ohne Abschluß verlassen hat).

Keine dieser Eigenschaften ist meßbar oder quantitativ bestimmbar. Jede bedeutet für verschiedene Leute etwas geringfügig anderes, sogar für Leute, die im selben kulturellen Kontext leben. Dennoch haben diese Eigenschaften für die Leute innerhalb der Sudbury-Valley-Gemeinschaft, und für Leute innerhalb der amerikanischen Kultur, genügend gemeinsame Bedeutung, um jedem von uns zu ermöglichen, sich sein eigenes Urteil darüber zu bilden, ob ich richtig liege, daß die meisten unserer Absolventen diese Eigenschaften aufweisen, und ob ich zurecht behaupte, daß eine Schule, deren Absolventen diese Eigenschaften aufweisen, als erfolgreich gelten kann.

Es fällt auf, daß auf meiner Liste jene Ergebnisse fehlen, die meistens als die für Schulen wichtigen bezeichnet werden – nämlich, die quantifizierbaren Ergebnisse, die messen, wieviel jemand von einer konkreten Menge von Daten behalten hat, und wie es um bestimmte Fähigkeiten, Daten zu verarbeiten, steht. Auf gut Deutsch: Testergebnisse. Sie fehlen aus zwei Gründen: (1) Wir haben keine Möglichkeit zu wissen, wieviel irgendeiner unserer Absolventen über dieses oder jenes Gebiet weiß bzw. wie gut er mit diesem oder jenem vorgegebenen Stoff umgehen kann. Wir testen sie aus Prinzip nicht und fragen sie auch nicht danach. Wenn sie sich entscheiden, sich selbst zu testen – was einige von ihnen tun, wenn sie die SATs oder Achievement Tests absolvieren oder auf andere, traditionelle Schulen wechseln –, schneiden sie gut ab (das heißt, sicher nicht schlechter als Schüler von traditionellen Schulen und gut genug, nach ihrer Schulzeit das zu machen, was sie wollen, sei es aufs College zu gehen oder einen Beruf aufzunehmen). (2) Solche Testergebnisse sind für junge Leute, die die postindustrielle Welt des Informationszeitalters betreten, meiner Meinung nach keine aussagekräftigen oder brauchbaren Ergebnisse. Wer glaubt, daß solche quantifizierbaren Ergebnisse wichtig sind, dem wird wahrscheinlich nicht wohl dabei sein, seine Kinder auch nur für kurze Zeit an Sudbury Valley einzuschreiben.

Die Eigenschaften, die ich aufgezählt habe, zeichnen ein ziemlich gutes Bild des durchschnittlichen Sudbury-Valley-Absolventen. Meiner Meinung nach deutet das auf eine hochgradig erfolgreiche Schule hin. Unser Erfolg ist größtenteils der einfachen Tatsache geschuldet, daß wir uns den Kindern nicht in den Weg gestellt haben, daß wir Hindernisse beiseitegeräumt haben, daß wir der menschlichen Natur innewohnenden Neigungen ermöglicht haben, ohne Eingriffe von außen, Beurteilung oder Unterdrückung zu gedeihen. Im Laufe der Jahre hat die Schule eine Kultur etabliert, die zunehmend sicherstellt, daß diese Eigenschaften von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft begrüßt und respektiert werden.

Nachdruck aus The Sudbury Valley School Newsletter, Mai 1996